Frauenfitness

November 16th, 2011 von franzis

Ich habe eine Freundin, die mir jetzt erzählt hat, dass sie in ihrem Fitnessstudio die ganze Zeit belästigt wird. Immer wenn sie irgendwelche bungen an den Geräten machen will, streunern komische Typen um sie herum und gehen sogar so Weit, sie mittendrin in ein Gespräch zu verwickeln. Aufdringliche Fragen und zwielichtige Verbesserungsvorschläge der Trainingsmethoden sind dann deren Masche, mit einem ins Gespräch zu kommen. Das Blöde ist nun auch, dass sie einen Zweijahresvertrag abgeschlossen hat. Ja, das gibt es tatsächlich noch immer. Ich dachte ja sowas sei eigentlich verboten in diesen schnellen Zeiten. Aber wer bei der Vertragsunterzeichnung nicht aufpasst, hat schnell so einen Knebelvertrag an der Backe und kommt da so schnell nicht mehr raus. Gerade Fitnessstudios haben es ja Dank der Konkurrenz immer schwerer. ich weiß das, weil viele meiner Kommillitonen auch nebenbei in solchen Studios jobben. Man möchte ja meinen, dass eine permanente Belästigung durchaus einen Kündigungsgrund darstellen sollte. Dies ist aber leider nicht der Fall. Ich rate wirklich jder Frau dazu, sich nur in einem reinen Frauenfitnessstudio anzumelden und auch dann darauf zu achten, dass man keine Verträge abschliesst, die länger als ein Jahr laufen. Man weiß nie, ob man nicht nach ein paar Monaten keine Lust mehr hat, ins Studio zu gehen, sondern lieber einen Mannschaftssport betreiben will. Leider muss meine Freundin jetzt, wo sie sich in einem Frauenfitnessstudio angemeldet hat, jeden Monat doppelt bezahlen, weil sie nicht kündigen konnte. Ich finde das tierisch gemein. Man muss schon wirklich in eine andere Stadt gezogen sein, damit sie einen aus ihrem Vertrag lassen und selbst dann kann ich mir vorstellen, dass sie Stress machen.

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Mein erstes Eishockey-Spiel!

August 23rd, 2011 von franzis

Die Frauenfußball-WM ist nun auch schon wieder vorbei, das ist auch ganz gut für mich, weil ich endlich wieder mehr Zeit habe, was für die Uni zu tun! So ein Sportstudium ist schon ganz schön zeitaufwändig, vor allem, weil ich auch in meiner eigentlich freien Zeit nur am Trainieren bin. Zum Glück habe ich dafür die nötige Motivation, viele meiner Kommilitonen haben schon daran gedacht, das Sportstudium abzubrechen und vielleicht doch lieber Lehramt zu studieren!

Am Wochenende war ich sogar zum ersten Mal bei einem Eishockey-Spiel! Eine Freundin von mir war vor ein paar Jahren als Au-Pair in Kanada und hatte nun Besuch von ihrem kanadischen “kleinen Bruder”, der vor kurzem 18 geworden ist. Der wollte sich ein deutsches Eishockey-Spiel anschauen, da bin ich natürlich gleich mal mitgekommen! Wir waren in einem eiskalten Stadion, in dem zwei kleine Mannschaften gegeneinander angetreten sind. Das war viel spannender, als ich dachte! Ich habe zwar die Regeln noch nicht ganz durchschaut, aber wir haben uns gleich von den Fan-Gesängen mitreissen lassen. Es sind sogar mal kurz zwei Spieler aneinander geraten und einer hat vor lauter Wut seinen Schläger zerbrochen! Die Stimmung war echt super, aber ich glaube, dass man in Kanada schon was anderes gewohnt ist. Nächste Woche wollen wir mit dem kleinen Bruder noch Fußball gucken gehen, weil er bisher noch immer denkt, hier wird “Football” gespielt! Da freue ich mich natürlich auch schon drauf. Vielleicht schaffe ich es ja auch noch, die beiden zu überreden, dass wir uns ein Frauenfußballspiel anschauen. Wünscht mir Glück!

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Deutschland Frankreich

Juli 7th, 2011 von franzis

Den deutschen Spielerinnen stand die Anspannung ins Gesicht geschrieben, vor dem letzten Gruppenspiel gegen Frankreich in dem es vermeintlich „nur“ noch um den Gruppensieg ging. Es ging jedoch um eine ganze Menge mehr, nämlich darum endlich in diesem Turnier anzukommen und sich nicht weiter durch die Partien zu quälen wie in den beiden Auftaktspielen gegen Kanada und Nigeria. Außerdem sollte mit dem Gruppensieg ein frühes Aufeinandertreffen mit den stark aufspielenden Japanerinnen vermieden werden, dazu später mehr. Verkniffen schaute Sylvia Neid zu Beginn der Partie auf den Rasen. Sie hatte Konsequenzen gezogen aus dem Nigeriaspiel und die eigentliche Mannschaftskapitänin Birgit Prinz auf der Bank gelassen, wo sie auch die kompletten 90 Minuten versauern sollte. Ruft man sich die emotionale Reaktion auf ihre Auswechslung im Spiel gegen Nigeria ins Gedächtnis, kann man sich vorstellen wie sehr Prinz diese Entscheidung missfiel, anders als am vergangenem Donnerstag sah man es ihr zumindest auf den ersten Blick nicht an. Im Mittelfeld bekleidete Lena Goeßling die Position im defensiven Mittelfeld neben Simone Laudehr, die eigentlich fest an Kim Kulig vergeben schien und im Angriff sollten Inka Grings und Fatmire Bajramaj für frischen Wind sorgen, was ihnen auch prächtig gelang. Besonders die erfahrene Grings konnte sich immer wieder entscheidend gegen die französischen Abwehrspielerinnen durchsetzen, schoss zwei Tore selbst und bereitete ein weiteres mustergültig und in bester Uwe Seeler Manier mit dem Hinterkopf vor. Bajramaj sorgte für viel Wirbel auf den Flügeln und war meist nur durch Fouls zu stoppen, wie in der Szene vor dem von Grings verwandelten Strafstoß.

Ein kleiner Wehrmutstropfen blieben die beiden Gegentore in Überzahl nach Ecken, in der die von Annike Krahn organisierte Hintermannschaft in einen kurzen Kollektivschlaf fiel.

So schön das 4:2 gegen Frankreich auch war, es könnte ein Pyrrhussieg für die Deutschen gewesen sein. Im Viertelfinale warten die wuseligen Japanerinnen, die von den deutschen Spielerinnen wegen ihrer technischen Fähigkeiten durchaus skeptisch beäugt wurden.

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Frauen-Fußball-WM

Juni 16th, 2011 von franzis

Yeah, dieses Jahr werden wir Weltmeister und das in Folge! Das ist doch so geil. Die Frauen WM im eigenen Land, das kann doch nur der Hit werden. Ich bin zwar Schwimmerin, aber Sport bleibt Sport. Und als Frau muss ich doch die Mädels unterstützen.

Trotzdem finde ich es total deprimierend, dass die meisten meiner Freunde überhaupt nicht scharf auf die WM sind, ausser meine Mädels vom Schwimmen. Mit denen werde ich mir auch alle Spiele anschauen. Wir haben schon die Termine fest eingeplant. Wäre ich aber Spielerin bei der Nationalmannschaft, dann würde mich das schon wurmen. Ich mein, wenn Männer spielen und da ist es egal ob 1., 2. oder Regionalliga, dann schauen alle Fußball, auch wenn es noch so unwichtig ist. Aber bei der Frauen WM will keiner gucken.

Ich hoffe nur, dass wenn die Mädels die ersten Runden überstehen, sich die Leute dann anfangen dafür zu interessieren. Ich glaub spätestens beim Viertelfinale müssten es die Leute raffen, dass Frauenfußball sehenswert ist. Klar, das Spiel ist schon etwas anders, ja auch langsamer, aber nicht unbedingt schlecht. Sobald man anfängt Frauenfußball zu schauen und sich die Spielerinnen einprägt, macht es ja auch Spaß. Man muss sich nur damit beschäftigen.

Ich hatte im letzten Semester einen Typen im Seminar, der tatsächlich der Meinung war, dass man Frauen verbieten sollte Fußball zu spielen. Er meinte, das wäre nichts für sie und sie würden sich damit nur lächerlich machen. Was ein Typ! Ich finde mit so einer Aussage hat er sich total lächerlich gemacht. Vor allem, weil ich letztens gesehen habe, wie er Fußball spielt… wie ein Anfänger - Susie! Aber er ist ja die Krone der Schöpfung und deshalb darf er das auch, oder?!

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Neuer Badedress

Mai 17th, 2011 von franzis

Gestern hab ich mir mal wieder was gegönnt, was auch dringend nötig war: einen neuen Schwimmdress. Mein alter war vom vielen Kontakt mit Chlorwasser schon ganz ausgeblichen und hatte auch irgendwie seine Elastizität verloren. Ich kann natürlich verstehen, dass Chlor im Wasser wichtig ist, aber dennoch ist es schlecht für das Schwimmoutfit!

Jedenfalls war ich dann in einem Laden für Sportartikel und da schlägt mein Herz ja immer höher! Ich liebe den Anblick von Sportkleidung aller Art. Das ist für mich tausendmal besser als Schuhe einkaufen oder, noch schlimmer, Jeans.

Die Verkäuferin war auch sowas von nett und zudem total fachkundeig. Sowas weiß ich wirklich zu schätzen. Ich finde es furchtbar, wenn Leute in Sportläden arbeiten, die keinen blassen Schimmer von Schwimmen und Co. haben und sich dann einbilden, mich beraten zu können! Aber, wie gesagt, gestern war das anders. Ich hatte schnell ein paar schicke Teile gefunden und probierte über eine Stunde lang alles an. Die nette Verkäuferin, die übrigens auch in ihrer Freizeit schwamm, wie sich herausstellte, brachte mir auch ständig neue Badeanzüge.

Ich finde ja, dass Bikinis schöner am Körper aussehen, aber wirklich praktisch sind sie leider gar nicht. Also wählte ich mir einen dunkelblauen Schwimmdress aus, der an der Seite orangefarbene Streifen hat. Todschick!

Das Teil hatte aber auch einen stattlichen Preis von über 60 Euro! Naja, wer schwimmen will, muss leiden. (oder so ähnlich)

Heute habe ich ihn jedenfalls gleich ausprobiert und - die Verkäuferin hat recht behalten. Durch die ergonomische Passform kommt man sich vor, als würde man viel leichter durch’s Wasser gleiten als mit gewöhnlicher Badekleidung. Tja, und somit schwamm ich heute mal wieder wie ein Fisch… oder besser!

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Sommersemester du bist mein

April 12th, 2011 von franzis

Sommersemester, hier bin ich! Obwohl ich quälend und ohne jegliche Motivation gestern um halb sieben am Morgen aus meinem gemütlichen Bett heraus gekrochen bin, konnte ich es kaum erwarten zur Uni zu fahren. Ich war so gespannt zu hören, was meine Kommilitonen in ihren Ferien erlebt haben. Mir war zwar klar, dass meine Euphorie nicht länger als einige wenige Stunden andauern würde, aber immerhin schaute ich nicht so missmutig in die Seminarräume hinein wie die anderen. Eigentlich würde es mir ja genau so gehen in der ersten Uni-Woche. Die Themenverteilungen der Referate, die Prüfungsanmeldungen, die Seminarvorbereitungen und so weiter. Wer hat da schon nach den Ferien wirklich Lust drauf? Woher ich aber meine gute Laune habe, weiß ich um ehrlich zu sein auch nicht. Doch ich vermute, es liegt am Sieg unserer deutschen Turner. Zwar ist Schwimmen meine große Leidenschaft, aber alles, was mit Sport zu tun hat, begeistert mich nun mal. Ich war so glücklich, als Philipp Boy Gold und Elisabeth Seitz Silber geholt haben. Und dann auch noch in meiner Heimatstadt Berlin! Ich wäre so gerne dort gewesen. Das Wetter war dort auch viel besser, als hier bei uns. Aber Zuhause hab ich im Wohnzimmer die Möbel so umgestellt, dass ein bisschen Stadionatmosphäre zu erfassen war. Natürlich war es schwierig sich in einer 2-Zimmerwohnung so zu fühlen, als säße man in der Max-Schmeling-Halle, zugegeben. Aber ich habe mir sehr viel Mühe gegeben bei der treppenartigen Stapelung aller vorhandenen Stühle. Und darauf kommt es doch an! Mein Freund kann das manchmal gar nicht verstehen, wenn ich so mitfiebere, aber das muss er auch nicht. Schließlich kann ich es auch nicht nachvollziehen, wenn er mir voller Stolz zeigt, wie schnell er zehn Gläser Köllsch austrinken kann. Unter 20 Sekunden, bravo! In seinen Augen, auch eine sportliche Leistung. So freuen wir uns beide auf den Sommer: Ich freue mich auf den Sport im Freien und er sich auf die Biergärten.

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Schnee!

März 9th, 2011 von franzis

Für mich heißt es jetzt erstmal: Ab in die Berge!

Ich fahre in gut einer Woche nach Österreich zum Snowboarden und mache dort von der Uni aus gleich einen Trainerschein. Dass heißt allerdings, dass ich dann auch in die Halfpipe muss und davor habe ich echt Schiss! Wenn ich mir vorstelle, dass ich mir dabei noch einmal das Knie verdrehe, wird mir ganz anders. Ich hatte mir ja einmal im Sportunterricht das Kreuzband gerissen und habe seitdem arge Probleme mit dem Knie. Seitdem ich wieder regelmäßig Sport mache geht es, aber Schmerzen werde ich immer in diesem Knie haben. Ich habe mir schon super Ausrüstungen gekauft, einmal eine richtig feste Bandage fürs Knie, dann die normale Ausrüstung für den Winterurlaub und ein Snowboard habe ich mir im Internet gekauft. Ich bin so stolz drauf nun ein eigenes Snowboard zu haben und kann es gar nicht erwarten, es einzufahren.

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Es ist weiß und hat hellblaue Schnörkel-Blumen drauf, eben ein typisches Mädchen-Snowboard. Die Sachen sind alle schon so gut wie gepackt und eigentlich bin ich schon jetzt startklar. Das schönste an dem Urlaub ist nicht der Schnee, oder das Snowboardfahren, sondern dass mein freund mitkommen wird. Wir sehen uns schon so viel zu selten und ich hätte es nicht ausgehalten ohne ihn in den Urlaub zu fahren. Er fährt schon viel länger Snowboard als ich und liebt es in der Halfpipe herum zu springen. Ich habe mich da bist jetzt noch nicht reingetraut, bin aber irgendwie froh, dass ich da so ein bisschen reingeschupfst werde, sonst würde ich da nie fahren oder springen.

Zwei Wochen kann ich dann Pulverschnee und Après Ski genießen, ihr glaubt gar nicht wie sehr ich mich freue!

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Berlin, Berlin

Februar 15th, 2011 von franzis

Die schlimme Sportmedizin-Prüfung habe ich hinter mir und bin nun endlich wieder in meiner Lieblingsstadt. Auch wenn Köln viel zu bieten hat, kann nicht mal ansatzweise irgendwas Berlin toppen. Hier sind meine Freunde, hier sind die Clubs und Cocktails bezahlbar und ich fühl mich hier heimisch. Eine Freundin von mir aus Belrin, ist jetzt für ein Jahr im Ausland und hat sogar eine Reise durch Kalifornien gemacht und meinte, dass nicht mal L.A. Berlin toppen kann. Sie könnte sich niemals vorstellen, woanders zu leben. Es ist wahrscheinlich der Charme, den Berlin so unwiderstehlich macht.

Ich muss ja ehrlich gestehen, dass ich vor ein paar Wochen für ein Wochenende nach Hause gefahren bin, um meinen Freund zu sehen, das Lernen war zu langweilig und die Sehnsucht zu groß! Wir sind dann jedenfalls zu Langen Nacht der Museen gegangen und dort habe ich wieder einmal festgestellt, dass ich Berlin liebe. Ich würde die Stadt heiraten wenn ich könnte.

Wir waren in 10 verschiedenen Museen und waren danach fix und alle, aber sehr glücklich. Vom Zuckermuseum war ich sehr begeistert, weil es dort Zuckerwatte und Fruchteis umsonst gab, dass war HAMMER lecker!

Nun bin ich wieder hier und genieße die anfängliche Frühlingsluft. Zwar ist es noch ziemlich kalt, aber die Sonne kommt immer öfter raus und bleibt auch immer länger. :)

Wenn es dann endlich Sommerlich warm wird, dann ist das wie ein 6er im Lotto, allerdings sind die Hochsommertage in der Stadt fast unerträglich, wenn man nicht gerade ein geheimes Freibad kennt, dass immer leer ist.

Naja, alles hat seine Vor- und Nachteile, aber das ist nun mal so. :)

Ich werd jetzt erstmal die Stadt genießen und jeden Tag woanders hingehen, das wird so toll!

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Ich will nach Hause!

Februar 4th, 2011 von franzis

Kaum ist das neue Jahr so richtig da, geht es schon wieder los mit dem Prüfungsstress und dieses Mal hat es mich richtig erwischt, ich muss in Sportmedizin eine Prüfung schreiben!

Ich sag euch, ich hab keine Ahnung von Knochenlehre und Muskelanordnung. Das stupide Auswendiglernen bringt mich noch um! Ich weiß nicht, wie das die Medizin-Studenten hinbekommen, ich jedenfalls scheitere schon am Auswendiglernen von 25 Knochen.

Und da ich mich die letzten Wochen erfolgreich vorm Lernen gedrückt habe, bin ich nun im richtigen Stress. Morgens stehe ich 8Ubr auf und setze mich ans Lernen. Und wenn ich dann Pausen einlege, sind die maximal 5 Minuten lang. Aufhören mit Lernen tue ich dann erst wenn es draußen wieder dunkel ist, echt schrecklich sage ich euch.

Aber ich habe ein schönes Ziel vor Augen, alle Klausuren bestehen(egal wie) und dann ab nach Berlin in meine Heimat. Ich habe momentan mehr Heimweh denn je und ich zähle wirklich schon die Tage. Es ist an machen Tagen so schlimm, dass ich mir Zugverbindungen heraussuche und drauf und dran bin zu buchen.

Aber nun wird es erst einmal nicht zu ändern sein, denn ich muss so oder so lernen. Meinen Kommilitonen geht es da genauso, die würden am liebsten nach Hause fahren und vor den bösen Klausuren und Prüfungen davonrennen. Bloß nicht lernen, heißt die Devise. Aber irgendwann ist es immer so, man muss eben zeigen, was man gelernt hat.

Gott sei Dank habe ich nicht nur theoretische Prüfungen sondern auch viele praktische. Momentan macht mit da Leichtathletik ein bisschen zu schaffen, aber ich hoffe einfach, dass ich den Hürdenlauf ohne Probleme hinbekomme, der ist nämlich meine Schwäche. Kann ich ja nichts dafür, dass ich eine geborene Wasserratte bin und mich an Land nicht ganz so gut bewegen kann. ;)

(Bild: Dieter Schütz / pixelio.de)

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Und schon wieder Stress!

Januar 17th, 2011 von franzis

Das Jahr ist noch ganz jung und schon bin ich wieder völlig gestresst. Unsere Dozenten scheuchen uns durch die Turnhalle und die Vorträge scheinen kein Ende zu nehmen. Nun muss ich einen Vortrag in Sportmedizin, in Trainingslehre und in Ernährung halten und das sind alles Fächer, die mir überhaupt nicht gefallen.

Außerdem ist meinem Hass-Dozenten eingefallen, dass er uns heute noch Belegarbeiten aufbrummen muss. Kaum bin ich wieder in der Uni möchte ich eigentlich nur nach Hause nach Berlin. Gerade nach Ferien fällt mir das Lernen immer besonders schwer, weil ich die ganze Zeit über gar nichts gemacht habe und dann auf einmal wieder volle Power geben muss.

Da sind die Sportstunden noch Entspannung dagegen. Vor allem, weil es in meinen Kursen echt Leute gibt, die sich anscheinend schon seit ihrer Geburt mit dem Thema Sport auseinandergesetzt haben und so ein Grundwissen haben, dass ich mir jedes Mal vorkomme, wie ein absoluter Anfänger! Und das im dritten Semester!

Aber wenn ich mir dann so die Gesichter einiger anderer anschaue, weiß ich, dass ich nicht die einzige bin, die gerade überhaupt nichts von dem Wissenschaftlichen Geschwafel der Kommilitonen verstehe. Einige schlafen, andere spielen mit ihrem Handy rum, wieder andere quatschen. Manchmal komme ich mir dann echt wie in der Schule vor, wenn die Streber der Klasse gesprochen haben, hat auch nie jemand zugehört. :)

Ich bin schon so aufgeregt, weil mein Freund bald zu mir zieht. Da ich ja bis jetzt allein dort gelebt habe, musste ich an Geschirr und Besteck aufrüsten, da ich keinen Geschirrspüler habe. Ich lasse nämlich den Geschirrhaufen gern mal bis zum letzten sauberen Teller stehen und wenn wir dann hier zu zweit sind, müssten wir jeden Tag abwaschen. Ich schau auch schon mal nach einer neuen Wohnung auf immonet.de, vielleicht brauch wir ja irgendwann etwas größeres ;-).

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